Notizen:
In Arbeit… wow wie Blank kann ein Hirn sein?
Autor: Lyanna del Nolo
In Arbeit…
Noch kein Beitrag zur eigenen Hochzeit? Ein wenig peinlich. Aber ich hole das nach!
Notizen:
Gäste: Königin von Bariya
Flugpost der Salomes
Schöes Feuer, Jungesellinnen Abschied im Nachthemd 😉
Gutes Essen. Zeremonie im Freien.
Zum beiderseitigen Vorteil
Die Königin von Bariya suchte um meine Hilfe an. Lucius hatte sich in ihr Land geschlichen und versuchte nun es von Innen heraus zu übernehmen. Kommt mir bekannt vor.
Es ging jedenfalls so weit, dass der Gatte der Königin kaltblütig ermordet wurde. Eine Schandtat – er war schon ein recht alter und gebrechlicher Mann. Und sie selbst musste ihr Land verlassen. Ich gewährte ihr und ihrem Gefolge Obdach. Da sich ihr Aufenthalt zufällig mit meiner geplanten Eheschließung überschnitt, konnten wir dies auch gleich nutzen um für die Regentin weitere eventuell hilfreiche Kontakte zu knüpfen.
Gleich nach der Hochzeit werde ich mich um die nächste Expedition gegen Lucius kümmern. Mit den Geheiminformationen der Königin sollte doch hoffentlich etwas zu bewerkstelligen sein!
Ein Bein, ein Kopf und viele Latrinen
Ein Schlachtfeld voller Untoter und ich hörte nur „MiMiMi, die Drow sind gemein zu ihren Dienern“. Wer hatte bloß diesen Zeltplan entworfen und das Lager der Cyrsine Anhänger direkt neben die Drow gesetzt? Diese Person sollte gemeinsam mit dem Linsar Gardisten, Kanta, die Latrinen putzen gehen.
Kanta hatte es doch tatsächlich gewagt, meinen Befehl zu missachten und sich mir in den Weg zu stellen. Er wollte verhindern, dass auch ich am Kampf teilnehme. Dabei hatte mich der Gegner doch bereits mit einem Duellzauber belegt, was ihn für jeden außer mir unbesiegbar machte.
Der Kampf war hart, er verletzte mich schwer an einem Bein, doch ich irgendwann schaffte ich es diesem Koloss den Kopf abzuschlagen. Es dauerte ein wenig, bis dieser tatsächlich zu rollen begann. Aber dann war die Erleichterung groß. Meine zumindest. Meine Kameraden, vor allem Valerian, machten einen riesen Aufstand, weil mein Bein gebrochen war. Doch im Lazarett konnte ich problemlos geheilt werden.
So ein Wirbel um ein kaputtes Bein.
In Arbeit…
Notizen:
Sehr kurzer Auftritt am Samstag, dafür mit Kind. Und Bollerwagen und tausend Snacks.
am Turnierring. Und Baby klatscht brav mit.
Attentat Nummero Uno
Ich saß gemütlich unter einem Baldachin des Schwarzen Kreises, einen kühlen Schwarzwurzelsaft in der Hand. Das Gemurmel der Festgäste untermalte diesen Moment der Ruhe. Doch plötzlich war ein Tumult vor dem Zelt. Die Angreifer waren schneller festgesetzt als als ich mein Schwert ziehen konnte – also sehr schnell!
Viel sagten sie nicht. Anscheinend gibt es einen Kult, der mich töten möchte, um zu beweisen, dass ich unsterblich bin.
Unsinn.
Kind und Kegel
Unter dem Feldpavillon der Linsar Garde steckten bereits einige der wichtigsten Strategen der vier Quarter ihre Köpfe zusammen. Ich betrat das gut befestigte Lager mit meiner kleinen Tochter Lucy auf dem Arm. Sie konnte bereits gehen, aber bei derartigen Menschenansammlungen vergaß sie das nur zu gern.
Wir setzten uns an den langen Tisch, auf der die Karte Whenuas ausgebreitet lag. Darauf standen kleine Figuren, welche die unterschiedlichen Truppen darstellten. Sofort griff Lucy danach und brachte alles durcheinander. Sie verwendete die Figuren wie Kegel ihres Lieblingsspiels „Siedler geh heim“ und ließ sie über die Karte spazieren.
Doch das viel kaum auf. Die anderen debattierten über die verschiedenen Möglichkeiten Ostarium zurückzugewinnen und welche Fallen Fly ihnen wohl stellen könnte. Ich trug nicht wirklich etwas bei. Sie schienen alles im Griff zu haben.
Das war mir nur Recht. Mich beschäftigte sowieso meine eigen Unternehmung schon ausreichend. In nur einem knappen Monat würde ich mit einem Trupp der Nachricht von Malika nachgehen. Sie braucht dringend meine Hilfe gegen Lucius und seine Untoten.
Attentat Nummero Due
Es war verdammt heiß. Die Sonne lächelte nicht, sie lachte uns aus. Ich beobachtete die Turnierkämpfe. Wie jedes Jahr war es ein herrliches Spektakel.
Trotz der Hitze lief mir ein kalter Schauer über den Rücken – jemand beobachtete mich. Ich drehte mich um, sah den Dolch und wehrte in gekonnt ab. Doch der Hühne war überraschend kräftig und warf mich zu Boden. Eine kleine Streifwunde durch die Waffe reichte und ich fing an zu zittern und zu schreien. Der Angreifer rief dennoch für alle deutlich hörbar: „Mit besten Grüßen von Fly Silberklinge!“.
Man sagte mir im Nachhinein, dass die Klinge mit Gift überzogen und verzaubert war. Das erklärte warum mein Schutz-Artefakt nicht gewirkt hatte.
Na toll. Zwei Attentate in einem Jahr. Meine Leibgarde wird unglaublich nervig werden…
Die Schöne und der Held
Mittlerweile ist er schon Kult: Der Schönheitswettbewerb der Horde Hondraks.
Und dieses Jahr bat Milan doch tatsächlich mich als Jury beizusitzen. Und wer saß neben mir? Canis! Wie bei so vielen Likörwettbewerben – das konnte nur heiter werden.
Ich habe mich wirklich gut unterhalten. Die Teilnehmer waren bunt gemischt – von bezaubernd über attraktiv bis hin zu gewitzt. Einen besonders bleibenden Eindruck hinterließen eine asiatische Schönheit, ein muskulöser Schamane und ein behelmter Held.
Doch eine Aussage toppte alles. Als die Kandidaten der Reihe nach Teile ihrer Gewandung fallen ließen, sah Canis mich schmunzelnd an: „Lyanna, nächstes Jahr solltest du mal teilnehmen.“
Na, sowas!
Attentat Nummero Tre
So jetzt reichts dann aber!
Ich hätte es ja nicht als Attentat bezeichnet, aber später erklärte man mir, es zählt als eins.
Wir zogen aus, um die Königin von Bariya aus ihrer misslichen Lage zu befreien – und sie fiel uns in den Rücken. Als kleine Gruppe, getrennt von der großen Streitmacht, hatten wir es schwer. Ich wurde gemeinsam mit Victoriana in einer Art Bann festgehalten. Sie wurde mit Magie dazu gezwungen mich anzugreifen. Ich erkannte, dass sie sich mental dagegen wehrte, doch sie hatte keine echte Chance. Als meine loyale Kameradin musste sie das mit Entsetzten erfüllen, dass sie mich nicht nur nicht schützen konnte, sondern selbst die Gefahr war.
Ich hielt eine Weile lang durch. Ich kannte Victoriana gut genug, um auch die kleinsten Hinweise zu deuten. So gelang es mir diese gute Kämpferin immer wieder abzuwehren. Dann schaffte es der Rest der Truppe endlich den Bann zu brechen. Doch eine kurze Unaufmerksamkeit, da wurde ich am Unterarm getroffen. Einer der Gegner fing ein wenig meines Blutes auf, und verschwand mit den anderen in der Dunkelheit.
Unsere Gruppe kehrte verletzt und zermürbt zurück ins Lager. Wir alle hatten das Gefühl versagt zu haben. Und konnte ich meinem Urteilsvermögen noch trauen, wenn Freunde derart schnell zu Feinden wurden?
Und was wollen sie mit meinem Blut?
Gut getarnt
Wir haben lange nichts von einem der anderen Posten gehört. Doch da, endlich! Am Rande des Waldes taucht eine Gruppe melvischer Soldaten auf. Sie wirkten stark mitgenommen. Unsere Heiler wollten ihnen bereits endgegenlaufen, doch eine kluge Seele in unseren Reihen hielt sie zurück: „Wir haben eine Schutzlinie errichtet, erwartet die Ankömmlinge dahinter!“
Und tatsächlich, die langersehnte Verstärkung entpuppte sich als gut getarnte Gegner. Durch die entstandene Verwirrung brauchten die versammelten Helden etwas länger als sonst, um die Feinde zu besiegen. Doch es war nicht wirklich schwierig, der eigentliche Angriff war mentaler Natur.
Die aufflammende Hoffnung, welche so schnell wieder zerschlagen wurde, führte uns vor Augen wie düster unsere Lage in Wirklichkeit war.
Ein grausiger Schachzug. Wahrlich…
Sommerfrische
Sommerfrische auf den Tagen der Tapferkeit. Meine kleine Lucy findet sich schon recht gut ein in der Rolle als Prinzprotecta. Mutig begleitet sie mich in das dunkle Zelt Gnak Praks, während stetiges Trommeln zu hören ist.
Ein Wenig später bekommt sie ein Geschenk einer Heilerin. Sie unterbricht mich in einem politischen Gespräch und sagt: „Mama, ich brauche eine Münze für diese Dame.“
Wie goldig.
Richtigstellung
Kaum war ich am Gelände angekommen, ging es los: ein jeder wollte mir seine Meinung zu der „Dämonensache“ aufschwatzen.
Die Drow hatten auf dem letzten Jahresfest des Schwarzen Kreises einen Dämon freigelassen. Das Paktieren mit Dämonen war in Whenua strengstens verboten und wurde mit dem Tode bestraft. Einige drängten mich dazu LiNeer, welche für das Ritual hauptverantwortlich war, sofort hinrichten zu lassen. Ich spürte wie allgemeine Vorurteile gegen die Drow die eigentliche Aussage überschatteten. Eine dunkle Hautfarbe, eine ungewöhnliche Führungsart und vor allem die Aura des Mysteriums – das macht die Drow so schnell zum Ziel von Hass.
Nun war es aber keines Wegs so, dass die Drow den Dämon aus simplem Eigennutz gerufen hatten. Tatsächlich hatte sie ein Mensch, Bruder Richard vom Orden der Heiligen Flamme, darum gebeten die Seele seiner Schwester zu retten. Jene steckte in einer fremden Dimension fest, und bei ihrer Befreiung entkam bedauerlicherweise auch der Dämon.
Anstatt kaltherzig des Gesetz auszuführen und sie für eine nicht-vorsätzliche Tat zu richten, entschied ich ihnen aufzuerlegen, dass sie die eingebrockte Suppe auch wieder auslöffelten. LiNeer und alle am Ritual Beteiligten würden den entkommenen Dämon selbst wieder festsetzen müssen. Das würde ihre Schuld tilgen.
Ich nutzte den Moment direkt vor der Preisverleihung, um der bereits versammelten Gästeschar all dies zu erklären. Die Menge war ungeduldig, weil sie auf die Verkündung der Siegerinnen wartete. Aber diese Richtigstellung war wichtiger.
Die Wahrheit soll alle erreichen und den unbegründeten Hass ersticken.
In Arbeit…
Notizen:
Mit Lucinda dort. Vortrag über Ritualmagie. Zaphryn als Geist?
Pelziges Tier von Aeval. Alchemistisches Verfahren – rosa zu blau. wow 😉
Wer den Kupfer nicht ehrt
Das Casino der Bettlerschmiede war, seinem Namen zum Trotz, stilvoll eingerichtet und ich wurde auch sogleich mit einem kalten Sprudel empfangen. Unterschiedlichste Spiele waren in Regalen aufgereiht. Stehtische, kuschelige Ecken und ein großer Pokertisch luden zum Verweilen ein. Ich bin dem Glücksspiel nicht besonders zugetan, doch ab und an ist es dennoch unterhaltsam. Und so setzte ich mich an den Pokertisch, jedoch für einige Runden Black Jack. Bald bemerkte ich, dass mein Sitznachbar keine Münzen mehr übrig hatte.
Aufgrund meiner guten Laune spendierte ich ihm ein paar Kupfer. Schon bald fiel anderen Gästen unsere Freude am Spiel auf und sie gesellten sich dazu. Dann merkte jemand an: „Werte Protecta, wieso setzt Ihr denn nur Kupfer? Ihr müsstet doch genügend andere Münzen haben!“
Ich lachte und erklärte im heiter: „Mir geht es doch nicht ums Gewinnen. Ich möchte, dass der Kartengeber möglichst viel verdient. Das kommt auch mir in Form von Steuern zugute.“
Außerdem reizt es mich nicht in Spielen das Risiko zu suchen. Mein Leben ist riskant genug.
Hofhalten, oder so ähnlich
Der Doedelmokker und die Bettlerschmiede hatten diese alte Scheune überraschend gemütlich eingerichtet. Unter abwechselnd gelben und roten Wimpeln fand ich mich mit Fred auf einem weichen Sofa ein, um bei einer kalten Flasche Schaumwein Whenuas Einwohnern und allen Gästen ein offenes Ohr zu schenken. Marvis war dieses Jahr aufgrund wichtiger Belange nicht anzutreffen, doch Canis hatte die Pflicht zu erscheinen. Etwas zu spät und augenscheinlich betrunken traf er dann doch ein. Da hat jemand dem Branntweinfrühstück des Schwarzen Kreises wohl zu sehr beigewohnt…
Ein Dokument, damit die Seelen verstorbener Kämpfer Ruhe finden; ein Vorschlag für die Formulierung deutlicherer Turnierregeln; eine Aufenthaltserlaubnis für Reisende mit Dämonenmahl; der Vorschlag für eine finanzielle Förderung der Rwang und so manch anderes wurden vorgetragen.
Besonders mutig fand ich ein junges Mädchen, Eleonora von den Bluteichen, die vor uns drei trat und ihren Lobgesang an die Märchen zum Besten gab.
Doch im Grunde waren es nicht besonders viele, die uns aufsuchten. Fred verlor schnell das Interesse und widmete sich wieder seinen anderen Pflichten zu. Ja und Canis? Der fiel fast von der Bank und schlief wohl danach seinen Rausch aus.
Ich suchte mir bessere Unterhaltung und lud Barden dazu ein, mir ihren Wettbewerbsbeitrag vorzubringen: Meister Rocke mit seiner Ukulele brachte ein schwungvolles Tavernen-Ständchen und die sanfte Soleil verzauberte mich mit ihrer herzzerreisenden Ballade.
So bekam diese Hofhaltung noch einen klangvollen Abschluss für mich.
Ein Schicksal in Ketten
Verwundert sah ich, wie die junge Bardin, die heute morgen beim Schwarzen Kreis gesungen hatte, nun Sixtus, das Schwarze Schicksal, in eisernen Ketten herumführen als währe er eine Trophäe. Seltsam…
Gleich darauf kam jemand aufgeregt auf mich zu und wollte mir von dieser Besonderheit berichten. Anscheinend behauptete das Mädchen, sie wäre Canis‘ Latrans rechtmäßige Vertretung und das Schicksal läge freiwillig in Ketten. Erwartungsvoll sah mich der Berichtende an und fragte ob dem denn weiter nachgegangen werden sollte. Ich zog die Augenbrauen hoch und sagte mit vorwurfsvollem Blick: „Ja!“ Was denn sonst!
Einige Zeit später betrat ich das Linsar Garde Lager, eigentlich um mein Sammelkarten-Set aufzustocken. Aber dazu kam ich nicht. Die Bardin befand sich dort und das Schicksal lag noch immer in Ketten. Sie schienen mit den Linsar Gardisten in eine hitzige Diskussion verwickelt. Mir wurde ein Dokument gezeigt, welches angeblich Canis während des Branntweinfrühstücks unterzeichnet haben sollte. Ich würde gerne behaupten, dass Canis so etwas nie ernst meinen Würde, aber das kann ich leider nicht.
Da war ich wohl nicht die einzige, ansonsten wäre dieser Vertrag wohl ohne Widerspruch sofort als nichtig deklariert worden. Canis selbst war zu diesem Zeitpunkt leider unpässlich (auch aufgrund des Branntweinfrühstücks) und konnte nicht in dieser Sache befragt werden. Die Gardistin Hana konnte zwar nicht lesen, aber man hätte ihr den Vertrag schon viel früher zeigen sollen. Sie war die einzige der sofort auffiel, dass das Wichtigste fehlte: Das Siegel.
Erleichtert einen unumstößlichen Grund für die Invalidität der Behauptungen der Bardin gefunden zu haben, verkündete Valerian, dass die Bardin wohl verrückt sei, und verordnete ihr einen Aufenthalt beim Orden Meltus.
Sixtus verlor offenbar die Freude an diesem Spiel und legte daraufhin von sich aus die Ketten wieder ab. Es war ihm wohl wirklich jederzeit möglich gewesen.
Viel Wirbel um nichts. Wo habe ich jetzt meine Karten?
Brutus, der jüngste Rekrut der Garde, half mir eifrig dabei, mein Set zu vergrößern. Danke
Abruptes Ende
„In 10 Augenblicken wird die Siegerehrung stattfinden!“ schallte es von Weitem. Ich wollte mich gerade zum Turnierkreis aufmachen um ihrer beiwohnen, da erreichte mich ein fleißiger Postbote. Er gab mir einen versigelten Brief, ich öffnete ihn und überflog den Inhalt. Es gab neue Erkenntnisse über „das Unaussprechliche“! Mit düsterem Blick sah ich den Postboten an: „Du musst für mich eine Nachricht nicht nur überbringen, sondern auch verfassen – ich reise sofort nach Gradum.“
Und so schnell kann ein Fest vorbei sein.



